Die berhmte Albrechtsburg in Meissen & der Dom sind jederzeit ein romantisches Ausflugsziel! Ob Sommer oder Winter. Die engen Gassen zur Burg faszinieren & der Ausblick auf die Altstadt & Elbe ist wunderschn! Herrlich sind auch der kleine grne Grtel der sich um die Burg schlngelt & die Weinreben! Auf dem Burghof gibt es ein Museum und etliche Gaststuben & Cafs. Unterhalb der Burg kann man bei einem Bcker das Spezialgebck "Der Meissner Fummel" erstehen. Es ist nicht nur eine Kstlichkeit zum selber naschen, sondern vielleicht auch ein originelles Souvenir!?
Aufstieg ber die Steintreppen. Glasfahrstuhl auf der Burgrckseite. Im Dom Rundgang mit guten Beschreibungen. Albrechtsburg viel Zeit mitbringen. Von der Burg Schne Aussicht.
Die Albrechtsburg in Meien zu sehen ist ein Muss. Einen Audioguide sollte man sich geben lassen, denn er untersttzt das Erkunden durch das Museum. Ein Raum ist nur mit den bereitgestellten Schlappen zu betreten, da das Parkett sonst zerkratzt wird.
Geschichte der AlbrechtsburgAls Knig Heinrich I. 929 die sorbische Volksburg Gana zerstrt hatte, suchte er nach einem Ort fr eine neue Burg. Diesen fand er zwischen der Elbe, der Triebisch und der Meisa. Der emporragende Felsen, auf dem die sptere Burg namens Misni (Meien) erbaut wurde, eignete sich ausgezeichnet fr die Beherrschung des Landes. Wegen ihrer Lage ber der Elbe wird die Albrechtsburg auch schsische Akropolis genannt. 968 wurde das Bistum Meien gestiftet. Es hatte seinen Sitz und seine Kirche ebenfalls auf dem Burgberg. Die Burg Meien war zum zentralen Ort des Burgwardes geworden, also eines greren Herrschaftsgebietes, das dem ehemaligen Gau Dalemizien entsprach.Im Jahr 1423 wurde Friedrich IV., der Streitbare, zum Kurfrsten von Sachsen ernannt. Seine Enkel, Ernst und Albrecht, herrschten 1464 bis 1485 gemeinsam ber Sachsen und Thringen. 1485 wurde die Regierung der beiden Brder aufgehoben und das Land zweigeteilt. Albrecht (der Albertiner) erhielt im Wesentlichen die meinischen Gebiete mit dem neu erbauten Schloss und den spteren Thringer Kreis. Sein Bruder Ernst die brigen thringischen Gebiete und das Herzogtum Sachsen mit Wittenberg, an das die Kurwrde gebunden war. Das Schloss wurde 1676 nach seinem ersten Herrn und Erbauer auf den Namen Albrechtsburg getauft. Doch erst sein Sohn, Georg der Brtige, nahm die Albrechtsburg als Residenz in Anspruch. Whrend des Dreiigjhrigen Krieges wurde das Schloss stark beschdigt. Seitdem stand es leer.Erst Anfang des 18. Jahrhunderts erhielt die Albrechtsburg, durch August den Starken, wieder mehr Aufmerksamkeit, als dieser 1710 die erste europische Porzellanmanufaktur in dem Schloss errichten lie. Am 6. Juni 1710 nahm die Porzellanmanufaktur in der vormaligen Frstenresidenz, die das weie Gold weltbekannt machen sollte, ihren Betrieb auf. Am 23. Juni 1818 wurde Kersting zum Malervorsteher der Kniglich-Schsischen Porzellanmanufaktur in Meien ernannt, wo er bis zu seinem Lebensende ttig blieb. Ab 1840 erlangte das Meiner Porzellan wieder einen hohen Ruf. Das ist zumindest zum Teil Kerstings Verdienst, durch das auerordentlich ansprechende Dekor Meiner Rose.Die auerordentlich aufwendige Bauaufgabe der Albrechtsburg erforderte die Einrichtung und den konstanten Betrieb einer groen Bauhtte, die unter Meister Arnold und seinen engsten Schlern zu einem Zentrum der Architekturentwicklung und -ausbildung mit berregionaler Ausstrahlungskraft wurde, wie sie vorher nur fr die groen Kirchenbauhtten typisch war. Das in der Albrechtsburg entwickelte Zellengewlbe und die vorhangartigen oberen Abschlsse der Hauptfenster wurden in weitem Umkreis kopiert; teilweise wurden die zunchst fr den Profanbereich geschaffenen Formen anschlieend sogar im Sakralbau eingefhrt.Hier deutet sich eine Umkehrung des traditionellen knstlerischen Geflles an, wie sie dann im Laufe des 16. Jahrhunderts immer deutlicher zutage treten sollte. Arnold von Westfalen ist zustzlich 1471 mit dem neu geschaffenen Amt eines landesherrlichen Oberbaumeisters ausgestattet worden, so dass er als frher Vertreter des neuzeitlichen Berufsbildes des Hofknstlers auch unter dem Dach des sich formierenden frhneuzeitlichen Territorialstaates seinen Einfluss geltend machen konnte.Die Albrechtsburg ist tatschlich nie zu einem Zentrum wettinischer Hofhaltung geworden. Noch whrend des Baufortgangs vereinbarten die Bauherren 1485 eine Aufteilung ihres Territoriums, der zufolge Meien an die nun entstehende albertinische Linie der Wettiner fiel. Zwischen 1495 und 1500 wurden die Bauarbeiten whrend des Innenausbaus in den oberen Nordteilen eingestellt. Erst 1521 lie der nun in Dresden residierende Sohn Herzog Albrechts, Herzog Georg der Brtige (15001539), diese Bereiche durch Jakob Heilmann fertigstellen.
Die Albrechtsburg lockte uns schon lange. Wir hatten am Tag zuvor einen Film ber Meien gesehen. Der Weg dorthin war fr Fugnger schwer. Aber es hat sich gelohnt.
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